Wir erhalten Bedrohtes

Vielen ist bekannt, dass es Rote Listen für bedrohte Arten gibt. Ebenso bekannt ist, dass auch einheimische Tier- und Pflanzenarten, ja sogar Pilze betroffen sind.

Die Wenigsten haben aber vermutlich bisher davon gehört, dass es bereits seit 1994 auch eine Rote Liste für bedrohte Biotoptypen gibt. Biotop leitet sich von den griechischen Worten für „Leben“ und „Ort“ ab und bezeichnet einen bestimmten Raum einer Lebensgemeinschaft in einem Gebiet, kurz ein Lebensraum. In Deutschland werden insgesamt 863 verschiedene Biotop-/Lebensraumtypen unterschieden.

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Wildtier des Jahres 2017
Die Haselmaus

Die daumengroße, nachtaktive Haselmaus gehört zur Familie der Schlafmäuse oder Schläfer und ist eine Verwandte des Siebenschläfers. Sie besitzt, im Gegensatz zu den echten Mäusen, einen behaarten Schwanz. Ihren Namen verdankt die Haselmaus ihrer Lieblingsnuss, der Haselnuss. Da sie sich aber unter anderem auch von Brombeeren ernährt, ist es schwer einen Blick auf die kleine Maus zu erhaschen, die sich gerne in Hecken und Feldgehölzen aufhält.

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Orchidee auf der unserer Streuobstwiese

Am 24. Jun 2017 fand auf den Streuobstwiesen in der Hermsdorfer Str. die traditionelle Johannimahd statt. Dabei entdeckten die Teilnehmer zwei Exemplare der Breitblättrigen Stendelwurz (Epipactis helleborine). Diese Orchideenart ist im Berliner Florenatlas mit bisher zwei Funden aus den Jahren 1996 und 2005 in der Umgebung des Schleipfuhls verzeichnet. Die neuen Funde sind ein erfreulicher Hinweis auf die erfolgreiche Landschaftspflege in diesem Biotop.

Kriechtier des Jahres 2017
Die Blindschleiche

Die Blindschleiche (Anguis fragilis) sieht einer Schlange auf den ersten Blick ziemlich ähnlich, aber ist nicht mit ihr verwandt, denn sie gehört zu den Echsen. Ihre Arme und Beine, wie sie üblich für Echsen sind, hat die Blindschleiche im Laufe der Entwicklungsgeschichte zurückgebildet und nun bewegt sie sich schlängelnd fort. Sie besitzt unter ihrem Schuppenkleid kleine, starre Körperplättchen, wodurch sie sich viel steifer als Schlangen fortbewegt.

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Mieterwechsel

Lange war es angekündigt und am Mittwoch den 5. Juli 2017 war es soweit. Unsere drei Sterlets zogen um. Ihr Becken war im Laufe der Jahre, die sie bei uns im Arvid-Goltz-Aquarium gelebt haben, zu klein geworden. Schon seit Herbst wurde daher ihr Umzug vorbereitet. Ihr neues Zuhause ist nun ein großer Teich auf dem Gelände vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin-Friedrichshagen.

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